Chronik
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Die Weißbacher Trachtenfrauen wurden von einigen Frauen gegründet, um

ihr traditionelles Festtagsgewand den schönen, handgefertigten und oft über Generationen weitergereichten „Trachten-Überrock“ aus schwarzem oder braunem Seidentuch wieder vermehrt zurück in das öffentliche Leben zu holen und vor allem gemeinsam die verschiedenen Gemeindefeste mit eigenen Akzenten zu versehen.

Am 11. April 1991 versammelten sich beim Gasthof Lohfeyer 21 Frauen, um den Verein zu gründen. Die provisorische Führung übernahm Elfriede Fröschl zusammen mit Josefine Hohenwarter, Rosemarie Möschl und Christine Haitzmann. Der Grundstein zur Vereinsgründung war gelegt, und die Statuten konnten ausgearbeitet werden. Am 19. September 1991 war es soweit: Mit einer Gründungsversammlung wurde der Verein der Weißbacher Trachtenfrauen installiert. Inzwischen gehörten 31 aktive Trachtenfrauen, aus allen Bevölkerungsschichten der neuen Gemeinschaft an. Auch unterstützende Mitglieder hatten sich gefunden. Sie versprachen, dem jungen Verein bei seiner Entwicklung helfend zur Seite zu stehen. Besonders der damalige Bürgermeister Egon Fröschl setzte sich stark für diesen neuen kulturellen Verein ein. Dem ersten Ausschuss gehörten die Vereinsobfrau Elfriede Fröschl, ihre Stellvertreterin Josefine Hohenwarter, die Kassiererin Christine Haitzmann, die Schriftführerin Rosemarie Möschl und die beiden Kassaprüferinnen Gertrude Eitzinger und Marianne Haitzmann an.  

„Das Brauchtum zu pflegen, das Kulturgut zu fördern und die Bindung zur Heimat zu vertiefen, das möge die Aufgabe des Vereins sein!“  Diesen Leitsatz schrieb der damalige Bürgermeister Egon Fröschl zur Vereinsgründung in ihre Chronik.

Zum ersten Mal öffentlich traten die Trachtenrauen beim Erntedankfest 1991 gemeinsam auf. Damals nahmen 20 Trachtenfrauen daran teil. Zehn Jahre lang war Elfriede Fröschl Obfrau des Vereins. 2001 bis 2016 übernahm Rosemarie Möschl die Führung. Seit 2016 ist Veronika Möschl die Obfrau.

Seit einigen Jahren tragen vier Trachtenfrauen bzw. zwei Trachtenfrauen (Bäuerinnen) und zwei  Bauern die Erntekrone. Seit 2015 wird auf Initiative der Trachtenfrauen auch wieder die „Frau“, eine Marienstatue auf einem Tisch – mit Blumen geschmückt – mitgetragen.

 

Ein Höhepunkt in der Geschichte der Trachtenfrauen war die umfangreiche Trachtenschau 2009 im Rahmen der Bildungswoche. Unter der Anleitung von Trachtenschneiderin Barbara Wimmer wurden Werktagstrachten, Pinzgauer Trachten und Winterkleidung, Festtrachten aus Salzburg und Tirol, Mieder, Röckl und Hochzeitstrachten, bayerische Trachten und Musiktrachten  präsentiert. Das Publikum war von der Vielfalt der Trachten, wie sie hier in Weißbach und Umgebung getragen werden, begeistert.


2016 wurde zum 25jährigen Bestandsjubiläum zusammen mit der Musikkapelle, die das 110jährige feierte, ein Fest veranstaltet. Das Fest begann am Donnerstag mit einer Benefizveranstaltung, wo die Trachtenfrauen Kaffee und Kuchen verkauften. Am Samstag feierte die Trachtenmusikkapelle  mit einem Wortgottesdienst ihr Jubiläum. Am Sonntag wurde mit einer Feldmesse das Jubiläum 25 Jahre Trachtenfrauen gefeiert und die neue Tracht der Musikkapelle eingeweiht. Anschließend war ein Festzug durch den Ort. Viele auswärtige Vereine folgten der Einladung und feierten mit.

Bei der Bildungswocheneröffnung waren bei der Vereinepräsentation auch die Trachtenfrauen dabei. Ein Röcklgwand und ein Steppmieder wurden ausgestellt. Fotos liefen über einen Bildschirm, Rosemarie und Veronika betreuten den Stand und verteilten Lebkuchenherzen.

2017

Im Juli waren wir zwei Tage beim Fest der Feuerfehr Weißbach zum 110 jährigen Jubiläum dabei. Es wurde ein neues KLF (Kleinlöschfahrzeug) eingeweiht und am 2. Tag war die offizielle Gründung der Jugendfeuerwehr Weißbach mit Wimplweihe.  



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